Kletterprojekt des Schülercafés Alberta

Ott-Goebel-Jugend-Stiftung unterstützt ein neues Kletterprojekt von Schülercafe Alberta und Wilde 13

Gemeinhin gilt Klettern als Abenteuer – und Erlebnissportart. Genau dies ist der Ansatzpunkt für ein neues Projekt im Schülercafe Alberta. Die Kinder sollen durch das „Erleben“ beim Klettern in verschiedenen Bereichen geschult werden. Erfahrungsaspekte wie Vertrauen, Verantwortung, aber auch der Umgang mit eigenen Ängsten und Grenzen sind ebenso Ziele wie die Förderung eigener Fähigkeiten und Teamfähigkeit.

Seit Anfang des Jahres gehen zwei Mitarbeiter (Jens Kraske und Mirjam Paukner) einmal im Monat zum Klettern in die Kletteranlage Waldau. Anfänglich verursachten bereits die hohen Wände und die felsenähnlichen Strukturen Staunen und so etwas wie Ehrfurcht bei den Kindern, denn alle waren noch nie zuvor geklettert. „Aber egal, – nichts wie da hoch“ rief es den Betreuern entgegen, bevor überhaupt die Klettergurte angezogen waren. Doch halt bevor es losgeht gilt es erstmal alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die im Klettersport – im wahrsten Sinne des Wortes-  überlebensnotwendig sind: Klettergurte richtig anziehen und festzurren, richtige Knoten in die Seile machen und einen Partnercheck machen. Inzwischen sind die Kinder schon fast alte Hasen. Es hat sich eine feste Klettergruppe gebildet und die Sicherungsknoten gehen wie von selbst von der Hand. Der nächste Schritt im September ist ein Ausflug in einen Klettergarten um einmal am echten Felsen klettern zu können. Vorher werden noch eigene Kletter T-Shirts gestaltet und für das nächste Jahr ist als Highlight ein Kletterwochenende geplant.

Unterstützt und finanziert wird das Projekt von der Ott-Goebel-Jugend-Stiftung in Heumaden. Hierzu Frau Ott-Göbel: „Als das Café Alberta mit der Idee einer Klettergruppe an uns herangetreten ist, haben mein Mann und ich nicht lange wegen einer Förderung überlegt: denn Klettern ist viel mehr als Koordinationstraining und Gleichgewichtssinn für die Kinder. Das Klettererlebnis vermittelt Spaß, steigert die Selbsteinschätzung, lässt sie Erfolge und Misserfolge erfahren und stärkt Vertrauen in und Verantwortung für die Teammitglieder.“ Die Stiftung wird das Projekt auch über 2011 hinaus begleiten und die Stifter sind gespannt, wie sich dieses Element der Jugendarbeit weiterentwickelt.

Jens Kraske


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