Afrikatag der Zweite und diesmal ganz anders

27. Januar 2016

Schon im ersten Durchgang unseres Ernährungsprojektes hatten wir einen Afrikatag. Damals u. a. mit einer Expertin aus Eritrea, die mit den Kindern Injeras zubereitete, diesmal mit einem Schülervater,  der aus Kamerun stammt. Mit viel Herzblut erzählte er uns aus seiner Heimat, den Pflanzen und Tieren, dem Verkehr, den Festen und der Bedeutung des Zusammenhalts der Menschen. Denn wie kann ich zum Beispiel alleine, ohne andere Menschen, mit meinem Boot über einen Fluss fahren, in dem Krokodile schwimmen? Viele Bilder und originale Schnitzereien aus Afrika machten die Schilderungen noch lebendiger und ließen uns Afrika förmlich fühlen, hören, riechen und schmecken. Und um das Schmecken ging es dann vor allem in der zweiten Hälfte dieses Schulvormittages. Wir wollten die Früchte Afrikas verkosten und schnitten dazu zunächst Mangos, Orangen, Papayas, Ananas, Bananen und Melonen in mundgerechte Stückchen. Was sich bei manchen Obstsorten als echte Herausforderung darstellte: Wie schneidet man eine butterweiche, köstlich duftende Mango, ohne lediglich Saft zu produzieren? Nun wurde reihum gekostet, was den Kindern so manche „Ah“s und „Oh“s entlockte. Um unser Büfett abzurunden, hatten tüchtige Mamas und Omas aus Ägypten und Eritrea landestypische Köstlichkeiten (Fitfit und Msamam) zubereitet.

Kein Krümelchen blieb an diesem Tag übrig!

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